Energienews


08.11.2011

Bioenergie-Regionen werden bis 2015 weiter unterstützt

Der Wettbewerb Bioenergie-Regionen ist der national, aber auch international stärkste regionale Ansatz im Bereich der erneuerbaren Energien.

Damit dieses Netzwerk von Experten und Leuchtturmprojekten zur regionalen Bioenergienutzung weiterentwickelt und etabliert werden kann, führt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) die Maßnahme in einer zweiten Phase bis 2015 fort.

Die wesentliche Aufgabe der 25 Bioenergie-Regionen besteht darin, mit Hilfe von Netzwerken langfristige Strukturen zum Ausbau von Bioenergie im ländlichen Raum zu schaffen und auf diese Weise die notwendigen Investitionen zu generieren. Ziel ist es, langfristig zu mehr Eigenständigkeit bei Erzeugung und Einsatz von Bioenergie zu gelangen und die Entwicklung des ländlichen Raums voranzutreiben. Dabei sollen die regionalen Bioenergie-Potenziale stärker ausgeschöpft und die besonderen Stärken der Regionen genutzt werden.

Seit 2009 unterstützt das BMELV die 25 Modellregionen bei der Umsetzung ihrer Bioenergie-Konzepte. Ab Mai 2012 wird sich die zweite, inhaltlich deutlich weiterentwickelte Förderphase anschließen. Schwerpunkte in der Arbeit der Modellregionen werden künftig auf die Generierung und Darstellung regionaler Wertschöpfung aus Bioenergie, die Effizienzsteigerung von Biomassestoffströmen sowie die gezielte Wissensvermittlung in andere Regionen hinein gesetzt. Dabei sollen sie zukünftig mit einer Partnerregion zusammenarbeiten.

Die Maßnahme „Bioenergie-Regionen“ ist ein wesentlicher Bestandteil des Aktionsprogramms „Energie für morgen – Chancen für ländliche Räume“ des BMELV, das den Nationalen Biomasse-Aktionsplan der Bundesregierung in den Themenschwerpunkten Effizienz, Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und die Vermeidung von Nutzungskonkurrenzen konkretisiert.

Die Fördermittel des BMELV können für kommunikative Maßnahmen, wie z. B. die Einrichtung von Netzwerkbüros, Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen oder auch ergänzende Studien eingesetzt werden. Die Geschäftstelle bei der FNR koordiniert die Modellvorhaben. Nähere Informationen zum Wettbewerb und zu den Regionen finden Sie auf

www.bioenergie-regionen.de

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