Energienews


27.12.2013

Energieverbrauch etwa 2,6 % über dem Vorjahresverbrauch

Der Energieverbrauch in Deutschland liegt 2013 voraussichtlich etwa 2,6 % über dem Niveau des Vorjahres.

Insgesamt wurden nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) 14.005 Petajoule Energie verbraucht.

Den stärksten Einfluss auf die Entwicklung hatte die kühle Witterung im ersten Halbjahr. Unter Berücksichtigung des Temperatureffekts wäre der Energieverbrauch nur etwa 1 % gestiegen.

Beim Mineralölverbrauch mit 4.637 PJ lag der Anstieg bei circa 2 %. Der inländische Erdgasverbrauch erhöhte sich um knapp 7 % auf 3.152 PJ. Der Anteil des Erdgases am gesamten Energieverbrauch stieg auf 22,5 % (Vorjahr 21,6 %).

Der Verbrauch von Steinkohle erhöhte sich 2013 um rund 4 % auf 1.779 PJ. Der Anteil der Steinkohle am gesamten Energieverbrauch stieg 2013 leicht auf 12,7 % (Vorjahr 12,5 %). Der Verbrauch an Braunkohle verminderte sich um gut 1 % auf 1.625 PJ. 2013 betrug der Anteil der Braunkohle am gesamten Energieverbrauch 11,6 % (Vorjahr 12,1 %).

Die Kernenergie verringerte ihren Beitrag zur Energiebilanz um 2,5 %. Der Anteil am Energiemix fiel auf 7,6 %.

Die Nutzung erneuerbarer Energien erhöhte sich 2013 insgesamt um knapp 6 %. Die Erneuerbaren steigerten damit ihren Anteil am Gesamtverbrauch leicht auf 11,8 % (Vorjahr 11,5 %). Die Windkraft verzeichnete gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 2 %. Bei der Wasserkraft (ohne Pumpspeicher) gab es ein Minus von 2,5 %. Die Photovoltaik legte um knapp 7 % zu. Die Nutzung der Biomasse stieg kräftig um rund 11 %.

Bei den sonstigen Energieträgern, vor allem Siedlungs- und Industrieabfällen, gab es ein Minus von knapp 5 %. Der Stromaustauschsaldo schloss nach ersten Schätzungen mit einem deutlich angestiegenen Ausfuhrüberschuss ab.




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